Vier Tipps zum (richtigen) Lesen eines Labels:

gepostet von: Marine de la Team Aatise In: Nachhaltige Mode

Vier Tipps zum (richtigen) Lesen eines Labels:

Wir kennen es alle: Ein Etikett stört, es kratzt, man kann es sehen und die meiste Zeit fragen wir uns, wozu es überhaupt gut ist. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum 70% aller Kunden ihre Etiketten nach dem Kaufen abschneiden, wie aus einer Ipsos-Umfrage aus dem Jahr 2014 hervorgeht. Aber bitte glaubt uns, ein Etikett verrät viel über das Produkt, angefangen bei seiner Pflege bis hin zu vielen weiteren nützlichen Informationen wie der Größe, wo es gefertigt wurde, die Materialzusammensetzung oder die Modemarke.

Team Aatise hilft dem ethischen Modekäufer in euch, dieses System besser zu verstehen.

1- Die Herkunft verstehen

Wenn Du, wie wir auch, lokale Produkte bevorzugst, möchtest Du sicher mehr über die Herkunft Deiner Kleidung zu erfahren. Und das ist gut so, denn gerade auf dem Textiletikett steht vieles - vorausgesetzt, man kann zwischen den Zeilen lesen ...

Denn ja, einige Formulierungen können euch in die Irre führen, indem Begriffe aus Design und vermischt werden.

Dies gilt besonders für die berühmten Sätze "Created in France" oder "French Creation": Hier ist die Nuance zwischen Entwurf und Herkunft subtil! Und man muss beachten, dass es ausreicht, wenn 45% des Produkts in Frankreich entworfen werden, damit dies so auf einem Etikett stehen darf. Genauer gesagt, wenn es durch die Angabe "Made in China" ergänzt wird, bedeutet dies, dass das Design sicherlich lokal ist, aber die Herkunft, also ist die Herstellung chinesisch.

Und das "Made in France" ?

Es bedeutet nur, dass die letzte "Transformation" des Textils in Frankreich erfolte, aber das heißt nicht, dass es sich um eine 100% französische Produktion handelt.

Und was bedeutet die Angabe "Origine France Garantie"?

Wir bei Aatise finden, dass Kleidungsstücke wie Freunde sind. Um sie gut zu behandeln, musst du sicherstellen, dass deine Beziehung eine lange Zeit und unter den best möglichen Bedingungen hält.

Seit 2010 bedeutet diese Angabe, dass die Haupttätigkeiten, die an Textilien durchgeführt werden, in Frankreich erfolgt sind, wie z.B. Zuschneiden, Veredeln usw. Aber auch, dass mindestens 50% der Produktionskosten des Produkts französischer Herkunft sind.

Zwei andere Angaben können auch als Herkunftsangaben dienen:

Zwei andere Angaben können auch als Herkunftsangaben dienen:

Zeigt an, dass die Marke oder das Herstellungsunternehmen Französisch ist und exzellentes handwerkliches und industrielles Know-How hat..

Was das Label "Terre Textile" anbelangt, könnt ihr sicher sein, dass mindestens 75% der Produktion aus französischen Textilien besteht.

Ihr habt jetzt alle Karten in der Hand, um Experten für die Herkunft eurer Kleidung zu werden!

2- Die Zusammensetzung verstehen

Zu wissen, welche Materialien eure Kleidung ausmachen, ist wichtig für die Pflege, aber auch um die Haltbarkeit, die Eigenschaften und die Vorteile zu verstehen!

Wie ihr vielleicht schon wisst, gibt es 3 Arten von Textilfasern:

Naturfasern, diese Kategorie bezieht sich auf Fasern aus der Natur, von Pflanzen oder Tieren, wie Baumwolle, Leinen, Leder, Angora und Wolle.

Kunstfasern sind Fasern, die man nach chemischer Behandlung von natürliche Materialien erhält.. Einige Prozesse können umweltschädlich sein, obwohl sie überwacht werden wie bei Viskose. Andere sind jedoch umweltfreundlich, weil sie im geschlossenen Kreislauf hergestellt werden. Dies gilt insbesondere für Lyocell oder Modal.

Synthetische Fasern werden durch die Synthese chemischer Verbindungen (Erdöl) hergestellt, z.B. Polyester, Acryl, Elastan oder Polyamid.

Die Idee dahinter ist, dass jede Faser unterschiedliche Eigenschaften und einen anderen Lebenszyklus hat. Nachhaltige Mode ist eine Mode, die den Lebenszyklus von Produkten berücksichtigt und das Handling von Textilabfällen vorwegnimmt. Nun können Sie sich vorstellen, dass, während natürliche und künstliche Fasern beide biologisch abbaubar sind, Kunststoffe sind es nicht!

Es gibt also Mischungen von mehr oder weniger empfehlenswerten Materialien ... Also Augen auf!

3 – Pflegesymbole verstehen

Sie sind so komplex wie nützlich, denn sie zu verstehen ist eine Möglichkeit, sich rechtzeitig um die Kleidung zu kümmern und auch die ökologischen Auswirkungen zu berücksichtigen.

Eine detaillierte Erklärung der strengen Regelung dieser Symbole wäre zu mühselig und einschläfernd …. Und da wir nett sind, geben wir euch hier die vollständige Erklärung der richtigen Symbole:

Was zu beachten ist, ist, dass jedes Symbol eine bestimmte Angabe zum Waschen, Bleichen, Trocknen usw. macht. Wirklich von Fall zu Fall unterschiedlich!

Wir bei Aatise finden, dass Kleidungsstücke wie Freunde sind. Um sie gut zu behandeln, musst du sicherstellen, dass deine Beziehung eine lange Zeit und unter den best möglichen Bedingungen hält.

Es ist bekannt, dass die vorzeitige Abnutzung von Kleidung hauptsächlich durch wiederholtes Waschen und hohe Temperaturen verursacht wird. Und das, obwohl einige Naturfasern ein umweltfreundliches Waschverhalten erlauben, wie Wolle, deren selbstreinigende Eigenschaften Waschen meist überflüssig machen. Also bitte aufpassen und nicht übertreiben.

Um sicherzustellen, dass ihr keinen Fehler macht und euren Wollpullover in Kleinkindgröße aus der Waschmaschine herausholt, müsst ihr nur diese Symbole verstehen.

4- Etiketten verstehen

Es gibt eine große Anzahl von Modelabels auf Kleidungsetiketten. Sie zeugen auch von ökologischen oder sozialen Verpflichtungen, die die Marken bei der Herstellung von Kleidung eingehen. Und da dies ein wichtiges Thema ist, das näher erklärt werden muss, bereiten wir in den kommenden Tagen einen Artikel vor, der den Labels gewidmet ist. Bleibt dran.

Das war‘s! Wir sind fertig mit diesenTextiletiketten, die, wie ihr seht, sehr nützlich sind. Also, bevor ihr sie wegschneidet, vergesst nicht, dass sie die Geschichte eurer Kleidung erzählen und dass wir es diesen Textiletiketten verdanken, wenn wir euch das Etikett des "ethischen Modefans" umhängen können.

Für weitergehende Informationen :

Ipsos-Stude über die Franzosen und Etiketten : https://www.ipsos.com/fr-fr/leco-entretien-des-textiles-t-il-une-bonne-etiquette-aupres-des-francais

Artikel zum Thema Etiketten : http://www.happynewgreen.com/le-guide-des- etiquettes/

Artikel über Waschsymbole : https://www.aufeminin.com/conseils-de-mode/comment-lire-les-etiquettes-des-vetements-s636931.html

Artikel mit Erklärung zu Textiletiketten: http://www.originefrancegarantie.fr/

Origine France Garantie : http://www.originefrancegarantie.fr/

Entreprise du patrimoine vivant : http://www.patrimoine-vivant.com/

Terre Textile : https://www.franceterretextile.fr/

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